am Donnerstag, 17.02.2025, habe ich nach Beendigung meines Miets- und Arbeitsverhältnisses zum 1.2.25 Marburg ohne neuen Miet- oder Arbeitsvertrag verlassen.
Doch ich bin es nicht der geht, sondern der, der an- und entkommen ist.
Wohin mich der Wind, Boreas wird sich meiner Opfer erinnern, letztendlich weht, weiß ich noch nicht. Die Tage und Nächte sind kalt.
Meine Orakel (u.a. Kaiser im Tarot, Rune Ehwaz) haben dies angekündigt, und ich bin voller Vertrauen, daß die Zukunft, in diesem der Schlage geweihten Jahr, noch viele Möglichkeiten bereithält. Die Zukunft ist offen und will gestaltet sein.
Mit 57 Jahren ist es kein neuer Anfang, Neubeginn oder Aufbruch, denn die 57 ist die 3 und Synthese aus allem. Es ist eine Transformation, Weiterentwicklung und die Vergangenheit bleibt zurück wie die Haut einer Schlange, die sich gehäutet hat.
Seit Tagen treibt mich der Wind in Richtung Diaspora, und ich sitze wie in einem Boot, alles beisammen und wünsche eine Insel herbei. Nicht die glücksseligen Inseln des Ardinghello und auch nicht die des Freitags, der so genannt, weil am Freitag man ihn fand. Es soll sein eine Insel, die ich befestigen möchte.
Und sollte das Ufer weit sein, werden meine Tränen der Freude die Wasser füllen, um mich dem Ufer entgegen zu tragen. Wo der Wind, der mich in die Diaspora trieb, ausbleibt, nehme ich mein Paddel und korrigiere den Kurs.
Nicht ich bin es der suchet, sondern der, der findet und gefunden ist, denn 0=2.
Hinter mir unzählige Erfolge, lehrreiche Jahre in Marburg, Hamburg, Flensburg, und wo ich sonst noch weilte. Liebe, Freude, aber auch Trauer, Schmerz und Traumata lasse ich hinter mir. Und auch die Angst, denn die Angst ist die Eure und wird es bleiben!
Waren die letzten Jahre bewußt dem Erlernen von Demut, Dienen, Unterordnung, Gehorsam und dergleichen gewidmet, so kann ich jetzt auf die mir damals gestellte Frage, ob ich loslassen kann, mit Ja antworten.
Niemals war ich ‚arm‘ (altdeutsch = von Gott verlassen) wie des Hartmann von Aues ‚armer Heinrich‘, denn die Götter sind mit und gleich mir.
Und vor mir?
Lange habe ich überlegt, ob ich all meinen Besitz längere Zeit einlagere und das dritte Mal um die Welt fahre. Viele Orte habe ich noch nicht gesehen. Einladungen liegen aus den USA, Irland und Wien vor, um dort länger zu verweilen. Gerne würde ich in Irland meine durch Initiation erlangten druidischen Traditionen wieder vertiefen und sie auch leben.
Doch die Kosten für Einlagerung oder Verschiffung sind recht hoch und nicht für alle meine Objekte oder Artefakte der einen oder anderen Sammlungen bekomme ich schnell, wenn überhaupt, eine Einfuhrgenehmigung.
Eine Weile in ein Kloster zu gehen, um zu arbeiten, schweigen, beten und meditieren? Nein, denn ich trug in vergangenen Zeiten schon das Mönchsgewand und pilgerte barfüßig auf verschlungenen Pfaden in vergangenen Jahrhunderten und fernen Ländern. Oh Buddha, weine nicht, der Du mich das Lachen lehrtest.
So raunte mir Odins Rune, Ehwaz, zu, daß ich einzig meinen Fähigkeiten und Kenntnissen vertrauen soll, und mich mein Boot, gleich Odins Pferd Sleipnir, ans Ziel bringt. Denn Runen raunen rechten Rat!
Auch Heilung werde ich erfahren, denn die letzten Jahre haben viel Kraft und Energie in jeder Hinsicht gekostet, HEILUNG, die ich spüren, aber auch hören kann!
So schwor ich, dort wo ich strande, einen Tempel zu bauen; für die alten Götter und meinesgleichen, der in die Welt strahlt, daß selbst der 3. Tempel zu Jerusalem in seinem Glanze matt erscheint.
Wo wirst du sein, oh mein scharlachrotes Weib? Komme! Geh! Nein, so bleibe doch!
Es werden neue Bindungen entstehen und mein Dank gilt all jenen, die mit mir seit Wochen all meinen Besitz, vor allem Bibliothek und diverse Archive, packten und transportierten, um sie einer unbekannten, jedoch selbst bestimmten Zukunft, entgegenzutragen, denn selten war ich so frei und glücklich wie zum jetzigen Zeitpunkt.
Gerne versprach ich in der nächsten Inkarnation weniger ‚Materie‘ anzusammeln, doch sollte es die letzte sein, denn der Tod, oh Mensch, ist dir verboten. Sprich, oh Sophia, teile dein Wissen, mit mir, dem Diener von Stern und Schlange und seinen Brüdern und Schwestern.
Wer bin Ich? Fluch über das Ich!
Denn ich brachte das Licht auch für Dich. Folgte dem Morgen- und dem Abendstern.
Glaubt ihr nicht an meinen Glanz?
418!
(Licht:Liebe:Leben)
wünscht euch Martin aka Martinus aka Lichtbringer, der ich war, bin und sein werde!