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Freitag, 28. Februar 2025

Marburg Adé und auf zu neuen Ufern!


Liebe Freunde und Leser,

am Donnerstag, 17.02.2025, habe ich nach Beendigung meines Miets- und Arbeitsverhältnisses zum 1.2.25 Marburg ohne neuen Miet- oder Arbeitsvertrag verlassen.

Doch ich bin es nicht der geht, sondern der, der an- und entkommen ist.

Wohin mich der Wind, Boreas wird sich meiner Opfer erinnern, letztendlich weht, weiß ich noch nicht. Die Tage und Nächte sind kalt.

Meine Orakel (u.a. Kaiser im Tarot, Rune Ehwaz) haben dies angekündigt, und ich bin voller Vertrauen, daß die Zukunft, in diesem der Schlage geweihten Jahr, noch viele Möglichkeiten bereithält. Die Zukunft ist offen und will gestaltet sein.

Mit 57 Jahren ist es kein neuer Anfang, Neubeginn oder Aufbruch, denn die 57 ist die 3 und Synthese aus allem.  Es ist eine Transformation, Weiterentwicklung und die Vergangenheit bleibt zurück wie die Haut einer Schlange, die sich gehäutet hat.

Seit Tagen treibt mich der Wind in Richtung Diaspora, und ich sitze wie in einem Boot, alles beisammen und wünsche eine Insel herbei. Nicht die glücksseligen Inseln des Ardinghello und auch nicht die des Freitags, der so genannt, weil am Freitag man ihn fand. Es soll sein eine Insel, die ich befestigen möchte. 

Und sollte das Ufer weit sein, werden meine Tränen der Freude die Wasser füllen, um mich dem Ufer entgegen zu tragen. Wo der Wind, der mich in die Diaspora trieb, ausbleibt, nehme ich mein Paddel und korrigiere den Kurs.

Nicht ich bin es der suchet, sondern der, der findet und gefunden ist, denn 0=2.

Hinter mir unzählige Erfolge, lehrreiche Jahre in Marburg, Hamburg, Flensburg, und wo ich sonst noch weilte. Liebe, Freude, aber auch Trauer, Schmerz und Traumata lasse ich hinter mir. Und auch die Angst, denn die Angst ist die Eure und wird es bleiben!

Waren die letzten Jahre bewußt dem Erlernen von Demut, Dienen, Unterordnung, Gehorsam und dergleichen gewidmet, so kann ich jetzt auf die mir damals gestellte Frage, ob ich loslassen kann, mit Ja antworten.

Niemals war ich ‚arm‘ (altdeutsch = von Gott verlassen) wie des Hartmann von Aues ‚armer Heinrich‘, denn die Götter sind mit und gleich mir.

Und vor mir?

Lange habe ich überlegt, ob ich all meinen Besitz längere Zeit einlagere und das dritte Mal um die Welt fahre. Viele Orte habe ich noch nicht gesehen. Einladungen liegen aus den USA, Irland und Wien vor, um dort länger zu verweilen. Gerne würde ich in Irland meine durch Initiation erlangten druidischen Traditionen wieder vertiefen und sie auch leben.

Doch die Kosten für Einlagerung oder Verschiffung sind recht hoch und nicht für alle meine Objekte oder Artefakte der einen oder anderen Sammlungen bekomme ich schnell, wenn überhaupt, eine Einfuhrgenehmigung.

Eine Weile in ein Kloster zu gehen, um zu arbeiten, schweigen, beten und meditieren? Nein, denn ich trug in vergangenen Zeiten schon das Mönchsgewand und pilgerte barfüßig auf verschlungenen Pfaden in vergangenen Jahrhunderten und fernen Ländern. Oh Buddha, weine nicht, der Du mich das Lachen lehrtest.

So raunte mir Odins Rune, Ehwaz, zu, daß ich einzig meinen Fähigkeiten und Kenntnissen vertrauen soll, und mich mein Boot, gleich Odins Pferd Sleipnir, ans Ziel bringt. Denn Runen raunen rechten Rat!


Auch Heilung werde ich erfahren, denn die letzten Jahre haben viel Kraft und Energie in jeder Hinsicht gekostet, HEILUNG, die ich spüren, aber auch hören kann!

So schwor ich, dort wo ich strande, einen Tempel zu bauen; für die alten Götter und meinesgleichen, der in die Welt strahlt, daß selbst der 3. Tempel zu Jerusalem in seinem Glanze matt erscheint.

Wo wirst du sein, oh mein scharlachrotes Weib?  Komme! Geh! Nein, so bleibe doch!

Es werden neue Bindungen entstehen und mein Dank gilt all jenen, die mit mir seit Wochen all meinen Besitz, vor allem Bibliothek und diverse Archive, packten und transportierten, um sie einer unbekannten, jedoch selbst bestimmten Zukunft, entgegenzutragen, denn selten war ich so frei und glücklich wie zum jetzigen Zeitpunkt. 

Gerne versprach ich in der nächsten Inkarnation weniger ‚Materie‘ anzusammeln, doch sollte es die letzte sein, denn der Tod, oh Mensch, ist dir verboten. Sprich, oh Sophia, teile dein Wissen, mit mir, dem Diener von Stern und Schlange und seinen Brüdern und Schwestern.

Wer bin Ich? Fluch über das Ich!

Denn ich brachte das Licht auch für Dich. Folgte dem Morgen- und dem Abendstern.

Glaubt ihr nicht an meinen Glanz?

418!

(Licht:Liebe:Leben)

wünscht euch Martin aka Martinus aka Lichtbringer, der ich war, bin und sein werde!



Mittwoch, 17. September 2014

Summer Rock Open Air Stadtallendorf



Es ist schon etwas länger her, seit ich ein Konzert besucht habe. Ehrlich gesagt weiß ich nicht einmal mehr, wann ich zuletzt ‚on Tour‘ war. Aber Bands wie AC/DC, Deep Purple oder Metallica und viele andere habe ich schon öfters gesehen.
Am 30. August bot sich die Gelegenheit beim ‚Summer Rock Open Air‘ im benachbarten Stadtallendorf einige Rockklassiker wie Sweet, Uriah Heep und Slade zu sehen. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen und buchte mit meiner Freundin Iris zeitig eine Karte. Wir machten uns los, denn um 17.00 Uhr war Einlaß. Auf dem Weg ins Herrenwaldstadion sah ich schon Fränky in der Schlange stehen. Mit Fränky, damals noch bei den Heavy Metal’s Marburg, war ich schon auf vielen Konzerten gewesen. Diesmal war er in charmanter Begleitung. Auch Tilly, mit dem ich schon das legendäre ‚Monsters of Rock‘ 1984 besuchte und der den Heavy Metal‘s Marburg, seit Anfang der 90er HMC Purgatory, treu blieb, traf ich auf dem Festivalgelände, wo sich bis zum Abend etwa 3.000 Besucher einfanden.
Das Wetter war mäßig, etwas kühl und regnerisch. Eröffnet wurde das Open Air von der Boom-Gang, die Disco-Rock spielen. Fragt mich jetzt aber nicht, was die gespielt haben, es war OK und sie haben sich wirklich Mühe gegeben das Publikum ordentlich anzuheizen.
Es folgte SLADE, auf die ich mich besonders freute, da ich sie noch nie gesehen hatte, aber einfach gut finde. Guter Hardrock oder wegen der Glitterklamotten und Hüte auch ‚Glam-Rock‘ genannt. Slade war die erfolgreichste Band der 70er und sie hatten unzählige Nr. 1-Hits, von denen sie einige spielten. Ganz schön alt geworden waren die Herren um Leadgitarrist Dave Hill, der neben Don Powell am Schlagzeug zur Originalbesetzung gehörte. Mal McNulty ist aber dank seiner rauen Stimme ein guter Ersatz für Ex-Leadsänger Noddy Holder. Von Rock bis Psychodelic war da einiges dabei. Leider war es noch nicht dunkel, so daß die Lichtreflexe nicht so gut rauskamen.
Es folgte SWEET, die ich vor mehr als 20 Jahren schon einmal im Audimax in Marburg gesehen hatte. Von der Originalbesetzung ist nur noch Andy Scott dabei, der auch das meiste produziert. Einige Lieder, die sie spielten hatte ich doch tatsächlich mal Manfred Mann’s Earth Band zugeschrieben. So kann man sich täuschen. Aber es war einfach ein Genuß, einfach Klasse mit welchem Spaß und welcher Routine da gespielt wurde.
Erstaunlicherweise spielte URIAH HEEP als nächstes und räumten richtig ab. Über 40 Jahre Erfahrung auf der Bühne und mit ‚Outsider‘ auch ein neues Album 2014. Uriah Heep ist für mich eine der besten Heavy-Rock-Bands neben Black Sabbath und mit ihrer Mischung als melodiösem und hartem Rock einfach einzigartig. Momentan sind sie auch auf Deutschlandtour und absolut sehenswert. Unvergesslich ist mir das Album ‚Live in Birmingham‘.
Da es schon Mitternacht war, wollte wir die ‚Tremeloes‘ zum Abschluss nicht mehr anschauen, da sie mir auch gänzlich unbekannt sind. Einige Bilder sind auf der Homepage des Sponsors HR1 zu sehen. Vielleicht gönne ich mir Uriah Heep noch einmal am 10.12.2014 in der Batschkap in Frankfurt. Übrigens kannst Du Deine Tickets günstiger bestellen, wenn Du Dich in einem Bonussystem mit Ticketshop anmeldest. Da bekommst Du für jeden Einkauf Bargeld zurück. Hier geht’s zum Ticketshop!

Donnerstag, 9. August 2012

Auf den Hund gekommen...


Liebe Leser,

einen ganz besonderen Veranstaltungshinweis habe ich heute für euch!

Sicher kennst Du die Werke von Sir Arthur Conan Doyle, die unzählige Male gedruckt und verfilmt wurden. Einer besonderen Darbietung von Doyles „Der Hund von Baskerville“ konnte ich mir gestern zusammen mit etwas 100-120 weiteren Zuschauern im Open Air Ambiente am Kaiser-Wilhelm-Turm in Marburg zu Gemüte führen. Die ‚Hörtheatrale‘ sprach und las das Stück auf einer kleinen Bühne am Waldesrand vom höchsten und mit am romantischsten Ausflugspunkt der Stadt.

Gegründet wurde die ‚Hörtheatrale‘ im Jahre 2009 von Daniel Sempf, Schauspieler am Landestheater von Marburg, der auch bei den Stücken die künstlerische Leitung sowie Text- und Tonregie inne hat. Ferner zeichnen sich u.a. für den Ton Ben Streibig verantwortlich, für die Musik Stefan Kissel. Die liebevoll hergestellten Kulissen machte die Kunstwerkstatt Waldkobolde, wobei allerdings auch der Kaiser-Wilhelm-Turm, im Volksmund auch Spiegelslust-Turm genannt, als Kulisse mit einbezogen wurde.

Das Ensemble scheute sich auch nicht eine Pferdekutsche einzusetzen, mit der Sherlock Holmes und Dr. Watson das Stück eröffneten, gewandet in der vornehmen Kleidung des letzten Jahrhunderts. Ansonsten blieben die vier aktiven Schauspieler meist auf ihren ‚Barhockern‘ mit beleuchteten Lesepulten auf der Bühne. Dabei übernahmen sie mehrere Sprecherrollen, die durch wechsel der Stimmen und Sprache sowie wechseln von Hüten, Brillen, etc. dargestellt wurden. Die Handlungsorte wurden teils vom Narrator genannt und optisch durch Licht und Kunstnebel (blaues Licht und Nebel für das Moor, oranges Licht für Räumlichkeiten) hervorgehoben. Daniel Sempf selbst sprach u.a. Sherlock Holmes, weitere Sprecher waren Thomas M. Held (bekannt u.a. aus TV-Sendungen wie ‚Sechserpack‘ oder ‚Lena‘), Markus Klauk (bekannt aus Theater, Rundfunk und TV) und Christine Reinhardt (Landestheater Marburg).

Man sah den Mitwirkenden, vom Parkplatzeinweiser bis Darstellern auf der Bühne, ihre Freude und Spaß an. Die Kombination von Text, Musik und Kulisse ließ neben manchen Lacher auch teils Gänsehaut aufkommen, da der Text von Doyle entsprechend parodiert wurde.

Bis zum 11.08. stehen neben dem ‚Hund von Baskerville‘ noch Stücke wie ‚Dracula‘ (Bram Stoker), Rapunzel (Brüder Grimm) und ‚Das gefleckte Band‘ (ebenfalls Sir Arthur Conan Doyle) auf dem Programm. Unterschiedliche Stücke werden jeweils um 16.30 Uhr und 21.00 Uhr gespielt. Der Eintrittspreis liegt bei 17,50 €, ermäßigt bei 14,50 €.

Es war eine gelungene Vorstellung bei der es auch kulinarisch an nichts mangelte, neben Brezeln über Bratwurst war auch Wein und Sekt im Ausschank. Schön war es die Akteure auch in den Pausen oder nach der Vorstellung ansprechen zu können.

Informationen gibt es auch unter: Hörtheatrale und Kartenreservierungen unter 06421/682129 oder info@spiegelslustturm.de.