Sonntag, 20. Januar 2013

Javari - ein neuer Stern am Modehimmel



Heute ist der lang ersehnte Schneefall gewesen, über den ich mich Weihnachten gefreut hätte. Bis dahin hatte ich auch noch nicht meine Winterschuhe rausgeholt. Zu meinem Bedauern mußte feststellen,  daß die total hinüber sind. Also machte ich mich im Internet auf die Suche nach neuen Winterschuhen und wurde fündig. Bisher habe ich noch keine Schuhe über das Internet bestellt, aber die Webseite von Javari hat mich überzeugt.
Einmal hat sie eine Auswahl an Damen-, Herren-, Sport- und Kinderschuhen wie ich sie bis dato noch nicht gesehen habe. Hunderte von verschiedenen Marken in allen möglichen Farben und Größen. Der Versand soll umgehend erfolgen (1-2 Tage) und ist portofrei. Das mögen andere Firmen auch hinbekommen. Vollends überzeugt hat mich dann aber die Tiefpreisgarantie. Also wenn ich denselben Artikel irgendwo innerhalb von 14 Tagen billiger sehe (jedoch keine Rabattaktion oder ähnliches), dann bekomme ich die Preisdifferenz erstattet. Ferner gibt es dort sage und schreibe ein Rückgaberecht von 365 Tagen ab Kauf des Produktes. Das habe ich noch nirgends gesehen. Ebenso kann ich die Schuhe, wenn sie nicht passen oder gefallen portofrei zurücksenden.
Für Frauen gibt es noch jede Menge Handtaschen, auch Kosmetiktaschen, Aktentaschen und tolle Accessoires. Neben Billigangeboten gibt es auch Designerware.
Ich werde mir diese auch optisch und informativ gut gemachte Seite merken und öfters mal reinschauen, und ich freue mich, daß die Servicewüste Deutschland endlich wieder kundenfreundlich wird. Natürlich kann ich mir vorstellen diese Firma bald als Nummer 1 in diesem Sektor zu sehen und mit weiteren Produkten den Kunden eine Freude zu machen.

 

Montag, 7. Januar 2013

Marburg-Award 2013 will 'haarige Geschichten'



Es war wohl im Jahre 1990 als der Marburg-Award zum ersten Mal vergeben wurde. Damals war hieß der heutige Preisstifter Marburger Verein für Phantastik e.V. noch Marburger Horror-Club, ich war meist Clubleiter, Schriftführer, Herausgeber des Magazins und Kassenwart in Personalunion.
Ein Ziel war es junge Autoren in ihren Bestrebungen zu unterstützen erfolgreich zu werden oder vielleicht gar die erste Publikation zu erreichen. Literaturpreise für ‚richtige‘ Autoren gab es genug und einen weiteren wollten wir nicht dazu stiften, auch wenn nicht jeder Autor von seinen Publikationen leben konnte. So beschlossen wir junge Autoren zu fördern, die noch nicht oder wenig publiziert hatten und den Preis auf eine bisher unveröffentlichte, phantastische Geschichte zu vergeben.
Inzwischen sind viele Preise vergeben, einige Autoren erfolgreich geworden und das Thema der diesjährigen Ausschreibung heißt:
„Haarige Geschichten“
Das Problem:
Man stelle sich vor: Eine Brainstorming-Runde auf der Suche nach einem geeigneten Thema für einen jährlichen Kurzgeschichten-Wettbewerb. Ein scherzhaft eingeworfener Vorschlag, der für allgemeine Erheiterung sorgt. Die alljährliche Wiederkehr desselben Vorschlages bei abnehmender Erheiterung und zunehmenden Frustes, dass irgendjemand aus der Runde das Thema doch wieder kurzzeitig ernsthaft in Erwägung zieht. Die Anwesenheit langhaariger, bärtiger Männer innerhalb des Entscheidungsgremiums gibt regelmäßig Anlass, das skurrile Thema erneut aufzugreifen.
Die Lösung:
In diesem Jahr machen wir Ernst mit dem Thema „Haarige Geschichten“, um es ein für alle Mal zu exorzieren. Die Aufgabe: Im Sinne des ursprünglichen Scherzes ist bei dem Thema tatsächlich zuallererst ganz allgemein an Haare zu denken. Die Geschichte soll sich also zunächst einmal thematisch um dieses Thema drehen. Nun kann man allerdings „haarig“ als Redewendung in vielerlei Hinsicht verstehen. Um es nicht ganz so einfach zu machen, haben wir beschlossen, dass die Geschichte gleichzeitig auch auf einer anderen Ebene „haarig“ sein soll. Wir haben uns hierfür die Bedeutung „bedenklich“ ausgesucht, wie wir das meinen, dazu gleich mehr. Die Aufgabe lautet also: Es ist wie immer eine phantastische Geschichte zu dem vorgegebenen Thema zu verfassen, ein Subgenre (Horror, Fantasy, SF …) ist nicht vorgegeben. Das Thema „Haarige Geschichten“ soll gleichzeitig auf zweierlei Art bearbeitet werden:
1. Die Geschichte soll sich thematisch in irgendeiner Form mit Haaren befassen.
2. Die Geschichte soll auch von der Form her eine „haarige Geschichte“ sein.
Was wir uns wünschen:
Wir wollen richtig „haarige Geschichten“, die in bedenklicher Form daher kommen. Was aber keine Einladung dazu sein soll, bedenklich schlechte Geschichten zu verfassen. Wir meinen damit, dass es extrem skurrile, aberwitzige, abgedrehte oder trashige Geschichten sein sollen. Haarig eben. Trash. Es würde z. B. einen der Juroren sehr glücklich machen, wenn eine Science Fiction-Geschichte über junge, barbusige Space-Frisösen einginge, die nicht lange fackeln und böswilligen Aliens mit überdimensionierten Laser-Wummen einen Scheitel ziehen. ;-)
 Was wir nicht wollen:
ist ganz einfach: keinen Bockmist aus lauter Faulheit mit der Ausrede, dass wir ja eine Trash-Geschichte wollen. „Trash“ verstehen wir als absichtlich klischeebeladen, einfach geschrieben oder was auch immer und nicht als Gelegenheit, eine schlechte Geschichte doch noch an den Mann bringen zu können. Trotz der Aufgabenstellung „haarig“ im Sinne von bedenklich/skurril/Trash … sind gewisse literarische Qualitätsstandards, die man erwarten darf, zu erfüllen.
 Die formellen Bedingungen:
Jeder Teilnehmer kann nur eine Story einreichen. Die Geschichte sollte speziell für diesen Wettbewerb unter verlagsüblichen Bedingungen geschrieben sein und darf weder bereits veröffentlicht worden sein, noch zu einer Veröffentlichung anstehen. Die Einsendung kann per Datei (als Anhang einer E-Mail oder auf Datenträger gespeichert) oder als Manuskript erfolgen. Als Dateiformat ist RTF (Rich-Text-Format) zulässig. Das Manuskript ist anonym einzureichen, um eine Beeinflussung der Juroren zu verhindern. Dem Manuskript ist ein Blatt oder ein Umschlag beizulegen, auf dem folgende Daten vermerkt sein sollen: Name des Teilnehmers, Titel der Geschichte, Adresse, Geburtsdatum, Telefon/E-Mail (um den Gewinner für die Preisvergabe einzuladen). Gleiches gilt bei Einreichung per E-Mail (Angaben als gesonderte Textdatei oder innerhalb der Mail). Die Story sollte ausgedruckt (bzw. maschinengeschrieben, wenn sie als Manuskript eingesandt wird) nicht länger als 15 Seiten sein. Sie sollte bei 65 Zeichen pro Zeile in einem Zeilenabstand geschrieben sein, der 30 Zeilen pro Seite ergibt. Bei Eingabe als Datei kann auf diese Formatierung auch verzichtet werden, jedoch darf die Geschichte maximal nur aus 27.000 Zeichen bestehen. Einsendeschluss ist der 17. 3. 2013 (Datum des Poststempels). Die Geschichten sind einzureichen an: MVP – Marburger Verein für Phantastik, c/o Michaela Misof, Poststraße 22, 60329 Frankfurt/Main, E-Mail: award@marburg-con.de. Die Jury besteht in der Regel aus Autoren, Verlegern, Literaturwissenschaftlern und Fans, die nach vorgegebenen Kriterien bewerten. Eine spätere Veröffentlichung durch einen Verlag behalten wir uns vor. In jedem Falle stimmt der Teilnehmer einer Publikation in einem Sonderband (und/oder dem Marburger Magazin für Phantastik – in der Regel sind das die drei Erstplatzierten Geschichten) zu, der alle Wettbewerbsgeschichten enthält und voraussichtlich spätestens zum Marburg-Con des darauffolgenden Jahres erscheint.
Mehr Informationen auch unter der Seite zum Marburg-Con.

Montag, 24. Dezember 2012

Zur besinnlichen Zeit...



Liebe Freunde,
das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Mit Freude kann ich sagen, daß ich meine ‚bescheidenen‘ Ziele erreicht habe. Nach der Operation im Februar bin ich wieder vollständig gesund und habe nach einer sehr intensiven Bewerbungsphase wieder Arbeit gefunden.  Meine Wohnung ist inzwischen vollständig eingerichtet, auch wenn die letzten beiden Möbelstücke erst im Januar geliefert werden. Vieles hätte ich ohne die Hilfe von dem einen oder anderen von euch nicht erreicht und danke dafür. Für praktische Hilfe, persönliche Treffen, Kennenlernen von neuen Freunden,  Motivation, Mails, Gästebucheinträge, Diskussionen, wie auch immer.
Es ‚weihnachtet‘ nun bei unglaublich warmen Temperaturen, was mich nicht davon abhält, euch und euren Familien eine besinnliche Weihnachtszeit zu wünschen. Viele von euch begehen diese Zeit mit Familie oder Freunden, nach christlicher oder heidnischer Art. Wie und wo auch immer ihr feiert: Ich wünsche euch, daß ihr Zeit für euch habt, Zeit zur Besinnung über das, was war, und das, was kommen mag. Dazu ist die Zeit vom 24.12. – 6.1., die sogenannten ‚Rauhenächte‘, gut geeignet.
Ich wünsche euch, daß ihr gesund bleibt oder werdet – für mich inzwischen das Wichtigste, daß ihr Frieden und Harmonie erlebt, eure Wünsche und Ziele erreicht. Wenn ich euch dabei helfen kann und darf, dann werde ich das gerne machen.
Die kommenden Tage werde ich ebenso mit Familie, Freunden und spirituellen Wegbegleitern verbringen, um Kraft für das kommende Jahr zu sammeln, um Zeit für Reflexionen zu haben, mir neue Ziele zu stecken. Ich wünsche mir mehr Zeit für euch, meine Kreativität und meinen spirituellen Weg sowie weiterhin beruflich erfolgreich zu sein.
Das mag reichen.

Somit wünsche ich euch ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise eurer Liebsten und einen angenehmen Übergang in ein wundervolles Jahr 2013!
In diesem Sinne:  laßt es uns angehen!

wünscht euch Martin


Sonntag, 9. Dezember 2012

More than Honey



Albert Einstein soll einmal gesagt haben, wenn die Bienen aussterben dauert es keine vier Jahre bis der Mensch ihnen folgt. Seit einigen Jahren sterben die Bienen auf vielfache Weise, manche Imker haben bis zu 30 % Verlust an Bienenstöcken. Nicht nur die Faulbrut, auch die Varroamilbe macht den Bienen zu schaffen. Seit dem 8. November läuft in den deutschen Kinos ein Dokumentarfilm über das Bienensterben. „More than Honey“ ist der Titel, auf deutsch: ‚Mehr als Honig‘. Der schweizer Regisseur Markus Imhoof kommt selbst aus einer Imkerfamilie und verfolgt das mysteriöse Bienensterben weltweit. Beginnend in einer schweizer Bergidylle, wo ein naturwüchsiger schweizer Imker einen Bienenschwarm einfängt, ganz ohne Schutzkleidung, nur mit Leiter, Axt und Bienenstock, bis hin nach Australien, wo neue Bienenarten gezüchtet werden, zeigt der Film in einzigartigen Aufnahmen und mit einer sachlichen Dokumentation das weltweite Bienensterben auf. Wird die Biene in der schweizer Idylle noch als ‚Liebesbote‘ betrachtet, welche die Blumen bestäubt, so ist sie in der amerikanischen Massenzüchtung nur noch ein ‚industrielles‘ Gut zur Vermehrung des Geldes. So stehen dem schweizer Imker etwa 150 Stöcke zur Verfügung, die ihn ernähren, während in den USA der Wanderimker mit über 4000 Stöcken die Mandelernte in Kalifornien, die mit 90 % Weltmarktanteil wichtig ist, sichert. Etwa 2.700 KM legt der Wanderimker von einem Ende der USA zum anderen zurück und stellt seine Stöcke auch in Obstplantagen, die jedoch mit Pestiziden behandelt werden und bis zu 20 % Verlust an Bienenstöcken mit sich bringen. Diese Verluste werden ausgeglichen indem Königinnen aus Europa importiert werden, um neue Völker zu ziehen. Interessant von daher auch die Szenen, die Aufzucht und Handel von Königinnen zeigen.
Gezeigt werden auch die Unterschiede von Bienenrassen. Hat der Schweizer noch die ‚schwarze Biene‘, die noch recht aggressiv ist, so verwendet der hiesige Imker eher die ‚zahme‘ Carnica (Kärntner Biene). Gezeigt wird auch die afrikanische ‚Killerbiene‘, die zwar sehr aggressiv ist, aber auch sehr resistent gegen Krankheiten.
Der Zuschauer erfährt sehr interessante Details, die auch mir als Imkergehilfe bisher unbekannt waren, wie z.B. das eine Biene erst die Pflanzenart wechselt, wenn dort alle Blüten beflogen wurden, daß der Forscher Karl von Frisch für die Entdeckung des ‚Schwanzeltanzes‘, der den Bienen zur Kommunikation dient, den Nobelpreis bekam oder eine Biene mit ihren ‚Schmeckhaaren‘ 60.000 verschiedene Gerüche wahrnehmen kann.
Erschreckend auch Informationen aus China, wo unter Mao die schwarze Biene ausgerottet wurde und in großen Teilen des Landes aufgrund dessen und von Pestiziden überhaupt keine Bienen mehr gibt. Dort werden Blüten mit der Hand bestäubt.
Der Film zeigt einzigartige 3 D Aufnahmen wie die Begattung einer Königin in der Luft, oder Szenen wie das Öffnen der Schädeldecke einer Biene zur Untersuchung von Pestiziden. Ebenso traurig sind auch Szenen, die den Befall von Faulbrut zeigen, was zur Folge hat, das der komplette Inhalt eines Stockes (Bienenwaben mit Bienen) verbrannt wird, bevor dieser ausgeschwefelt wird.
Resümee ist, daß das Bienensterben nicht allein auf Krankheiten und Pestiziden beruht, sondern mit der Zivilisation der Menschen fortschreitet. Die Hoffnung liegt in der Aufzucht neuer Rassen in Australien, der einzige Kontinent ohne Varoamilbe.
Interessante Informationen bietet auch die Internetseite zum Film oder der Artikel bei Wikipedia.
Ich selbst unterstütze einen hiesigen Imker bei der Zucht und Produktion und kaufe meinen Honig dort. Auch nutze ich zunehmend mehr Bienenprodukte wie Kerzen, Hand- oder Gesichtscreme. Bei Interesse kann gerne mit mir Kontakt aufgenommen werden unter Martin.Dembowsky@gmx.de
Fazit: Eine gelungene Produktion, die zum Nachdenken über unser Verhalten gegenüber der Natur anregen sollte und zum Handeln auffordert! Möglichkeiten gibt es da z.B. immer wieder Petitionen wie z.B. diese! Urteil: Absolut sehenswert!